Freies Lernen? Schön wärs!

Schule ist Scheiße. Noten, Sitzenbleiben, Leistungsdruck. Zumindest für die Meisten kein Spaß. Der Lehrplan ist straff, persönliche Interessen haben kaum Platz. Kein Wunder, dass Lernen für ganz viele nach etwas negativem klingt. Das schreit nach grundlegender Veränderung. Nach dem Schaffen von Alternativen Heute und in der Zukunft.

– by Muckla

Schule auf den Kopf gestellt.

Ich habe ganz oft dieselbe Erfahrung gemacht. Sobald ich kritisiere, dass Jugendliche in der Schule zum Lernen gezwungen werden, kommt immer dieselbe Antwort: „Ohne Zwang würde doch niemand mehr lernen.“ Aber ist das so? Wenn du nicht am Unterricht in der Schule teilnehmen müsstest, würdest du dann nichts mehr lernen? Eben. Jeder findet irgendetwas spannend und Menschen lernen sobald sie ihren Interessen folgen. Eine bessere Schule würde den Schüler_innen daher vor allem genau das ermöglichen. Sie würde Platz zum Experimentieren, für Austausch und eigenständige Auseinandersetzung bieten.

Bildet euch, bildet andere!

So Schwupp die Wupp wird das leider nicht passieren. Dafür ist unsere Gesellschaft zu sehr an den falschen Maßstäben orientiert. Statt des individuellen Wohls bestimmt hier die allgemeine Konkurrenz das Leben. Für mich und viele andere ist es in dieser tristen Situation wichtig sich gemeinsam Wissen anzueignen. Wissen, das sonst zu wenig Raum bekommt und das uns ermöglicht, die Gesellschaft zu verstehen. Das hilft, nicht nur in der Misere zurechtzukommen, sondern auch Veränderung voranzutreiben.

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